ich selber bin auch viel gezwungen zu reisen, da meine familie über 600km entfernt lebt. bisher habe ich, egal ob mit der bahn, im eigenen auto oder per mitfahrzentrale nur gute erfahrungen gemacht. die autofahrt ist bei meiner kleinen weniger ein problem. ganz im gegenteil. manchmal habe ich das gefühl, dass die fahrgeräusche sie eher beruhigen (kann man bei kleinen kindern ja auch oftmals beobachten). ich denke, das hängt aber immer von der persönlichkeit des tieres ab, und von den ereignissen die mit einer autofahrt verbunden werden. fährt ein tier nur im auto mit, wenn es zum tierarzt muss, wird es wahrscheinlich seine lieben probleme mit dem autofahren haben. (genauso wie mit einem transportkäfig/-korb)
es gibt im zoofachhandel übrigens eine art leine die man am anschnallgurt befestigen bzw dort einrasten kann,wo eigentlich der gurt einrastet. (eigentlich für hunde) diese ermöglicht es dem frettchen so viel freiraum im auto wie möglich zu gewähren, jedoch den fahrer und seinen "tanzbereich" zu schützen, damit er nicht abgelenkt wird. mit ausreichenden regelmäßigen pausen und gemeinsamen spaziergängen auf rasthöfen (das tier sollte dann natürlich dementsprechend geimpft sein...) wird in meinem fall nicht mal die nagertoilette benötigt, die man mit etwas improvisationstalent im fußraum oder auf der rückbank platzieren kann. ein gemütlicher und windgeschützter schlafplatz ist natürlich pflicht, eine wasserflasche lässt sich auch mit etwas geschick gut plazieren. das alles ist natürlich nur möglich wenn man sehr strapazierfähige beifahrer hat oder ebend wie ich überwiegend alleine fährt.
das einzige problem, welches ich bisher nicht lösen konnte ist dem tier auch auf der fahrt nassfutter anzubieten. das gab bisher immer eine riesen sauerei. aber damit muss man dann eben leben. man gewöhnt sich ja sowieso an die überraschungen die die chaospelznasen so auf lager haben - oder man lernt eben damit umzugehen...trockenfutter ist unproblematisch. das lässt sich ja leicht aussaugen wenns im halben auto verteilt wurde
![sign1_LolLolLolLol [smilie=sign1_lollollollol.gif]](./images/smilies/sign1_LolLolLolLol.gif)
vielleicht hat da ja jemand einen tipp für mich bezüglich des nassfutters auf reisen
in der bahn oder via mitfahrzentrale bei anderen fahrern konnte ich bisher übrigens auch nur gute erfahrungen machen und feststellen, dass meine kleene sich erstmal das neue umfeld unter die lupe genommen hat und anschließend völlig unbeeindruckt im offenen transporttäschchen oder meinem schoß die ganze fahrt lang gerazt hat. der einzige stressfaktor sind bei den öffentlichen oder bei mitfahrzentralen höchstens menschen, die unbedingt "mal anfassen" oder streicheln wollen. dieser stressfaktor bleibt aber dann wohl eher am besitzer hängen der dann erklärt, dass es kein kuscheltier ist und wahrscheinlich wenig lust auf fremde griffel hat. frettchen auf reisen? ich bin
![sign1_dafuer [smilie=sign1_dafuer.gif]](./images/smilies/sign1_dafuer.gif)
solange man sich ausreichend damit beschäftigt den kleinen die reise so angenehm und interessant wie möglich zu gestalten. werdet kreativ.