
Re: wir wollen kein fleisch!!!
mieze007 hat geschrieben:
....
ich vertseh aber auch nicht warum trofu und nassfutter so schlecht sein sollen
den rest an nährstoffen kann ich ja auch per pulver geben
oder halt ne lebende maus falls nötig...
Hallo mieze007,
Trocken und Nassfutter sind nicht grundsätzlich alle schlecht.
Man spricht lediglich von hochwertigen und minderwertigen Inhalten.
Nur tierische Nebenerzeugnisse (Schlachtabfälle: können auch nur Schnäbel, Krallen und Federn sein) und pflanzliche Füllstoffe (Mais, Reis, Getreide, Soja) sind eben nicht das geeignete Futter für Carnivoren.
Wenn auf der Inhaltsangabe, das Wort Fleisch oder Muskelfleisch auftaucht ist das ein sehr gutes Zeichen.
Am wichtigsten ist jedoch die Mengenangabe in Ihrer Verteilung 80% Fleisch und 20% pflanzliches kommt der "artgerechten" Nahrung am nächsten.
Ebenfalls kein unwichtigerer Punkt.
In allen Fertigprodukten für Tiernahrung sind EWG Zusatzstoffe zugelassen, in menschlicher Nahrung sind diese verboten nur EG zugelassen.
Schon lange besteht über diese Stoffe ein signifikanter Verdacht, dass sie unsere Tiere krank machen.
Darum raten die meisten Tierärzte auch -> Finger weg von dem Dosenfutter!
Auf gut gewähltes Trockenfutter sollte nicht verzichtet werden, da es der Zahnsteinbildung (bei Frettchen sehr häufig) vorbeugt.
Falls Dich die Etikettierung auf den Packungen verwirren sollte, hast Du hier mal ganz unverblümt Angaben dazu.
Link --->
Was versteckt sich hinter was?Die Gabe von Zusatzpülverchen kannst Du Dir dann sparen, zumal die meisten eh chemisch herstellt werden siehe Taurin.
Mäuse sind ein "Best of Taurin" Lieferant richtig.
Allerdings heißt Barf nicht Lebendfutter.
Wie Rennfloh schon schrieb, ist Frettchenhaltern die Verfütterung von lebenden Wirbeltieren verboten.
TGS:
Zitat:
Nach § 17 Nr. 1 TierSchG wird das Töten von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bewehrt. Ein vernünftiger Grund ist z. B. das Töten von Wirbeltieren zur Lebensmittelgewinnung oder im Rahmen waidgerechter Jagdausübung. Auch für ein unter Schmerzen leidendes Tier, das nicht mehr behandelt werden kann, ist ein vernünftiger Grund für die Tötung gegeben, um es von seinen Schmerzen zu erlösen.
Einzige Ausnahmen bilden hier Exoten (Schlangen, Spinnen usw.) die nicht anders zu Ernährt werden können/könnten.
Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen, List und Tücke^^ bei der Futterumstellung Deiner Fedels.
Liebe Grüße nasentierchen